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Wie sagt man so schön wo sind eigentlich die guten alten Zeiten hin? Wo sind sie geblieben? Bestimmt nicht bei Freddy und seiner kleinen Filmreihe. Das so groß angeblasene Finale entpuppt sich als billige komedie Kacke. Freddy is nur noch am abfeiern und dummes Zeug labbern.

Die Idee Freddy ein Kind zu geben und ihn auszulöschen is zwar ganz OK aber so was von verwirrend und langweilig umgesetzt das es mir die Fußnägel hochrollt. Die handelnden Figuren sind wenig durchdacht und ihre Dialoge sind wohl von einem türkischen Grundschüler geschrieben worden. Das ist erst mal der Typ der als einziger Teenager aus Springwood überlebte und von Freddy höchstpersönlich aus die Stadt rausgekarrt. Von 2 gelangweilten Bullen wird er in ein Heim für Schwererziehbare gesteckt. Dort lernen die Zuschauer dann auch die anderen langweiligen und charakterlosen Handlungsträger kennen. Das ist erst mal Dr. Superschlau genannt „Doc“. Der übernimmt die Aufgabe, ähnlich wie Dr. Loomis bei Halloween, des dummes Zeug labernden Quacksalbers. Das Gesafte is kaum auszuhalten und man is froh wenn der Quotenschwarze aus dem Bild verschwunden ist. Dann sind da die 3 missratenen Heimgören die jedes Klischee eines Heimkindes wunderbar erfüllen und wahrscheinlich nur als Futter für Freddy dienen. Da ist einmal die „Starke die sich nix von Kerlen sagen lässt“, der „ ich bin so Reich aber niemand liebt mich Kiffer-Typ“ und der „ich hab so eine beschissene Vergangenheit hinter mir – Typ“. Dann is da noch die dominante aber eher langweilig wirkende Heimtussi namens Maggie. Um die Vergangenheit des bekloppten Möchtegern Freddy-Sohnes zu finden wird also in die alte Heimatstadt Springwood gefahren und „zufällig“ sind natürlich die 3 anderen Gören mit in der ekelhaften Karre. In der Stadt angekommen sieht man was aus dem einst so schicken Springwood geworden ist. Dort laufen nur noch ein Haufen Irrer (mit dabei Roseanne WOOW HUHH FETT!!!) rum die sich dann auch noch alle auf so einem abgefacktem Jahrmarkt rumtreiben. Nun ja während Miss Marple und ihr kleiner Helfer Strupie nach dessen beschissener Vergangenheit suchen sollen die 3 anderen Heimkinder wieder nach Hause fahren. Als das aber nicht geht beschließen die in einem alten Haus, was Stark an das Haus von Nancy aus dem ersten Teil erinnert, zu übernachten oder eine alternative Hippiewohngemeinschaft zu gründen. Dort werden dann auch 2 der 3 Gören von Freddy auf einer so ausgetüftelten und ungruseligen Idee ausgelöscht. Bei den Morden legt Freddy kaum selbst sein Messerhändchen an, sondern quält sein Opfer durch billige 90er Zaubertricks (!!vor allem der Abklatsch von Super Mario!!). Dadurch wirkt Freddy immer weniger Angst einflössend sonder eher wie ein Opa der Versucht mit der 90er Welle zu schwimmen und „Hip“ zu sein!! Die einzige spannende Wende hier ist als sich herausstellt das der Unbekannte gar nicht Freddys Sprössling ist und eiskalt von ihm abgemurkst wird. Nun ja das Mannsweib kann vor Freddy, noch bevor er sie tot labert, zusammen mit der Heim-Domina aus dem Kaff verschwinden das Freddy wohl für ein beendetes Mordprojekt sieht. Vorher aber teleportiert er sich noch in den Körper von Maggie. Zurück in der Stadt erwartet einen dann das Psychogelaber vom „Doc“ und die Erkenntnis das Maggie die Tochter vom bösen Opi mit der Messerhand ist. Zusammen mit dem Boxerweib beschließen sie Freddy endlich von den schlechten Drehbuchautoren der 90er Jahre zu erlösen und ihn endlich in die Hölle zu den anderen bösen Horror-Opas (Hitler, Stalin, Elvis) zu schicken. Wenn der Zuschauer bis hierhin noch nicht eingepennt ist lohnt es sich auch nicht weiter wach zu bleiben. Jetzt wird es so einfallslos, bekloppt und verwirrend zugleich (Dank dem Gefasel von Doc !!DANKE!!). Oberdomina Maggie wird mit einer billigen 3D Kinobrille auf dem Prägen ins Koma geplappert. Dort passiert endlich mal was interessantes den man lernt die Vergangenheit von Monsieur Krueger (Freddy als Mobbingopfer und Hamsterkiller, als Teenager der sich selbst verstümmelt und als „liebevollem“ Familienpapa. Nach ewigen Gelabere kommt es zum Showdown zwischen der charakterlosen Maggie und ihrem Papi Freddy. Mit der Hilfe der kleinen Helden Göre und einem ganzen Schrank voll beschlagnahmten Waffen schaffen sie es endlich Freddy zu töten.

Nur der Abspann läst ein wenig Wehmut aufkommen, als man dann noch das kleine Freddy-Best-of sieht. Ansonsten is dieses Teil nicht mehr als Unterster Durchschnitt.

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