Review

Diesmal nach einer zweijährigen Pause kam das fünfte Sequel der Nightmare Reihe in die Kinos. Regisseurin Rachel Talalay hatte schon an allen Vorgängern mitgearbeitet, nun durfte sie selbst Regie führen und auch das Drehbuch stammt von ihr. Eigentlich sollte es der letzte Teil werden in dem Freedy Krueger entgültig vernichtet wird, doch wir wissen ja selber gut genug, dass auf den letzten Teil immer noch ein allerletzter Teil folgen muss.
Story:
Freddy Krueger ( Robert Englund ) hat alle Kiner aus Springwood in den Tod getrieben. Dort leben jetzt nur noch Erwachsene.
Maggie ( Lisa Zane ) macht mit ihren Patienten eine Fahrt nach Springwood um den ständigen Alpträumen auf den Grund zu gehen. Dort findet sie heraus, dass sie Freddy´s Tochter ist und dass nur sie ihn vernichten kann. Doch Freddy holt sich schon wieder sein ersten Opfer und auch seiner eigenen Tochter will er an den Kragen.

Teil sechs soll das Finale darstellen und überall wird gesagt es sei das beste Sequel, doch dem kann ich leider nicht zustimmen. Doch etwas besser als der Vorgänger ist er schon. Der Plot ist recht kurzweilig, doch etwas übertrieben.
Vor allem braucht man Anfangs etwas Zeit um den Film richtig in die Gänge zu kriegen und einige Einlagen wie das fliegende Haus sind komplett übertrieben. Der zweite negative Punkt ist der Mord an Breckin Meyer, welcher schon fast ins dämliche abdriftet. Die Tricks mögen zwar toll sein, doch dies ist einfach zu viel des Guten. Doch der Rest des Films ist ordentlich und die Spannung kann sich stets auf solidem Niveau halten.
Gemordet wird auch hier recht wenig, doch man geht sehr rabiat zur Sache und die Sache mit dem Hörgerät erinnert schon etwas an David Cronenberg. Auch der finale Kampf zwischen Freddy und seiner Tochter Maggie ist sehr hart ausgefallen und amüsiert den Zuschauer. Außerdem können die Rückblenden auf Freddy´s früheres Leben punkten, denn man erfährt wie er eigentlich so geworden ist.
Seinen Sarkasmus hat der Kindermörder auch nicht verloren und reißt auch hier Onliner am laufenden Band. Da gefällt mir vor allem sein Auftritt in der Kochshow wo er Johnny Depp mit einer Pfanne Ko schlägt.
Der Score ist hier wieder richtig rockig geworden und man gibt einige tolle Songs zum Besten.

Lisa Zane verkörpert die Kinderpsychologin Maggie, welche die Tochter von Freddy ist. Sie spielt ihre Rolle sehr glaubwürdig, während die restlichen Teens, unter ihnen auch der junge Breckin Meyer, gerade so auf durchschnittlichem Niveau agieren.
Robert Englund wollte nach diesem Auftritt seine Krallenhand an den Nagel hängen, doch hier zeigt er sich noch mal von seiner besten Seite und gibt das Pizzagesicht Freddy so sarkastisch wie eh und je.
In einer Nebenrolle ist Yaphet Kotto als Psychologe zu sehen.
Einen Miniauftritt haben Johnny Depp, Roseanne, Tom Arnold und Alice Cooper.

Fazit:
Ein würdiges Finale mit kleinen Schwächen. Das Tempo ist recht hoch und die Spannung solide. In Punkto F/X geht man recht rabiat zur Sache, obwohl nicht viel gemordet wird. Der Score ist klasse und auch die Kulissen überzeugen. Und vor allem Robert Englund gibt hier noch einmal alles.
Macht Spass, ist aber nicht das beste Sequel.

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