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Im letzten Teil der eigentlichen Saga werden die Vorgänger ignoriert. Was aus den Helden des "Traumas" wurde bleibt völlig unbekannt. Stattdessen ist Springwood inzwischen (10 Jahre nach der Nummer 5) fast eine Geisterstadt in der keine Kinder mehr leben. Nur noch gestörte Erwachsene und von denen gibt es auch nicht viele. Warum der Zustand so ist, wird allerdings kaum erwähnt. Nur 2 Meilen weiter befindet sich eine Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche. Dort wird ein Typ aufgenommen der sich an nichts erinnern kann, nicht schlafen will und nur über sich weiß, das er von irgendwo der letzte ist.

In Freddy`s Finale kümmert man sich erfreulicher Weise wieder um die Vergangenheit des Kindermörders, was in jedem Fall gelungen ist. Man erfährt interessante Dinge die parallel auch gut eingefangen wurde. Ja, das waren dann die positiven Erscheinungen. Ansonsten ist das nur noch albern. Freddy als Hexe auf einem Besen reitend, Freddy als Busfahrer und als Zocker der sein Opfer in einer Art Super Mario Spiel umbringt. Dabei hüpft der Träumer im Haus die ganze Zeit auf und ab. Johnny Depp in einer wirklich deppernden Nebenrolle bringt auch nur zusätzlichen Klamauk in dieses Machwerk. Wenn man ihn sich in der Videothek ausleihen möchte sollte man besser unter Komödie suchen. Die Opferbank ist einem herzlich egal und auch die Morde sind fast alle einem Slapstick Film entsprungen. Für einen Horrorfan ist dieser Teil wirklich der reinste Horror. Wer auf Albernheiten und flachen Humor steht sitzt hier allerdings in der ersten Reihe. So hatte ich mir das Ende einer Kultfigur wahrlich nicht vorgestellt. Wenn man ihn aber wirklich unter dem Aspekt Horror-Komödie anschaut könnte er sogar ganz gut funktionieren. Da stören dann zwar wieder die Einblicke in die Vergangenheit von Freddy, aber der nächste Scherz kommt bestimmt. Fans von Teil 1 werden aber wahrscheinlich nur noch angewidert den Kopf schütteln.

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