Staffel 1
Die Verbundenheit der Dinge
„Dirk Gentlys holistische Detektei“,
weiter weg kann man nicht sein, von Einheitsbrei.
Eine Welt, in der alles ist verbunden,
wohl die erste Serie, bei der man nichts spoilern kann neuen Kunden.
Zwischen Surrealismus, Krimi und Fantasie,
wird einem hier langweilig wirklich nie.
Das Leben eines Hotelpages gerät aus der (oder in die) Bahn,
eine Schande die Einstellung, dass nach etwas Neuem scheinbar gekräht hat kein Hahn.
Elijah Wood steht mittlerweile für tolle Genreware,
kein Wunder, dass ich auch mit Dirk Gently unheimlich gut fahre.
Klar, geschrieben vom Creep Max Landis, das schmeckt bitter bei,
dennoch trennt man Kunst und Schöpfer, macht darum kein allzu großes Bohei.
Dieser Fall aus kraftsaugenden Vampiren, Zeitreisen und Co.,
hätte niemals so früh landen dürfen in der Serienlandschafts Klo.
Divers, bunt, niemals auch nur einen Hauch zu berechnen,
mit einem solch kleinen Geniestreich konnte man nicht unbedingt rechnen.
Voller Magie, Wendungen und irren Ideen,
möchte man teilweise klatschen und von der Couch aufsteh'n.
„Dirk Gently“ ist quirlig, wild und geht sicher auch mal was auf den Nerv,
doch deswegen ich sicher keine so vielversprechende Sendung wegwerf'.
Ein abgeschlossener Fall, der einem mit Staunen entlässt,
ich druck mir 'nen Button „Dirk Gently Is the Best“.
Spaß beiseite, diese erste Staffel auf Netflix ist eure Zeit wert,
wenn ihr euch denn auch mal um was Abseitiges schert.
Fazit: absurd, surreal, witzig, anders - ziemlich genial, anders kann man es nicht nennen... Die erste Staffel von „Dirk Gently“ ist ein super sympathischer, fesselnder Geniestreich. Kultig gut! (9/10)