Review

Jyn Erso hat ihren Vater und ihre Mutter verloren. Sie wuchs bei ihnen auf und dann wurde die Familie überfallen, und Jyn sollte mitgenommen werden, doch die Eltern wussten bereits, dass jemand kommen wird um sie zu holen, so dass sie einen Plan ausgeheckt hatten, damit Jyn nicht in die Hände des Imperiums fällt. Ihre Mutter stirbt und was mit ihrem Vater passiert, erfährt sie nicht. Jahre später ist Jyn erwachsen und hat ihren Vater bislang nicht wieder gesehen. Es ist Cassian Andor, der Kontakt zu ihr aufnimmt, da ihr Vater der Erbauer des sagenumwobenen Todessterns ist, und die Rebellen müssen versuchen diese Waffe zu zerstören. Dafür müssen sie an die Baupläe herankommen. Diese liegen auf dem Planeten Scarif. Darth Vader und das Imperium setzen alles daran um das Unterfangen zu verhindern, doch dann taucht aus dem Hyperraum die mächtige Waffe des Imperiums, der Todesstern, auf, und beginnt die Planeten zu vernichten...

Wertung:

"Rogue One" heißt "Rogue One", weil das Schiff "Rogue One" heißt, in welchem die Gefährten unterwegs sind. Eine weitere Bedeutung gibt es bezüglich des Namens nicht. Die Story fügt sich nahtlos in das Star Wars Imperium ein und gerade das macht diesen Film auch so gut, denn er besetzt gar nicht die Haupthandlung sondern einen sehr bedeutsamen Nebenstrang, denn nur durch diesen Nebenstrang werden die bereits gedrehten Folgeteile Sinn ergeben, denn nur deshalb gibt es die Pläne, nur deshalb gibt es den Fehler im Todesstern, und nur deshalb kann der Todesstern überhaupt vernichtet werden. Das umspannt sozusagen fast 40 Jahre Filmgeschichte und gefällt mir deshalb außerordentlich gut. Jeder, der behauptet, dass dieser Film nicht die Qualität eines früheren Star Wars Films hat, der hat einfach keine Ahnung, denn Qualitativ was die Effekte und auch die 3D-Ansicht betrifft, ist "Rogue One" zusammen mit "Das Erwachen der Macht" absolut herausragend und richtig gut umgesetzt. Natürlich ist die Story in sich abgeschlossen und nicht so komplex wie in anderen Teilen, dennoch geht es auch hier um Politik wie in fast allen Teilen, auch wenn das manch ein Science-Fiction-Fan gar nicht wahrhaben möchte, und die Handlung fügt sich ziemlich glatt in das Geschehen ein, so dass hier keine Wünsche offen bleiben sollten. Bildgewaltige Szenen, großartige Schaupsieler, wenngleich die gar nicht so bekannt sind, und immer wieder neue Aspekte machen diesen wie auch andere Star Wars Filme absolut sehenswert. Es gibt glaube ich keine andere Sage, die dermaßen umfangreich ist und so viele unterschiedliche Filme hervorgebracht hat, so dass hier durchaus 9,5/10 Punkten als Wertung vergeben werden sollten. Die geringfügige Abwertung ergibt sich aus der nicht ganz so großen Komplexität der Handlung wie in anderen Teilen. Ich bin gespannt, wie die Weiterführung der Handlung aussehen wird. Für alle Star Wars Fans ist "Rogue One" ein Muss, für alle anderen eine Sichtungsempfehlung wert.

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