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8

Eine mehr als würdige zeitgemäße Serienumsetzung von einem der größten Horrorklassiker - und das nicht nur in den vielen Momenten, in denen das Original von 1973 ganz offensichtlich zitiert wird. Dass die Dämonen quasi als imaginäre (aber für uns Zuschauer sichtbare) Freunde der armen Personen auftreten, von denen sie Besitz ergreifen wollen, sie umgarnen, dann aber zunehmend unangenehmer werden, ist ein zunächst eigenwilliges erzählerisches Mittel, doch es macht sich später mehr als bezahlt. Zweifelnde Priester, Geheimnisse in den betroffenen Familien sowie Intrigen und Verschwörungen innerhalb der katholischen Kirche würzen die ständig komplexer werdende Geschichte zusätzlich. Funktioniert Staffel #1 quasi als (überraschend gelungenes) Sequel zum Friedkin-Klassiker, so genießt Staffel #2 mit dem Kinderheim erfrischende Narrenfreiheit.

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