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Apokalypse: Kong - Hirnaus Edition

"Kong: Skull Island" rockt, das muss man glasklar sagen. Der König des Dschungels ist zurück mit einem alles andere als klassischen Film. Ganz im Stil und Tempo des aktuellen Blockbusterkinos kommen ein paar Menschen auf seine Insel und... Kong macht sie platt. Oder er beschützt sie vor Dinos mit Knochenschädeln... Oder so ähnlich. Ist eigentlich auch egal, denn dieser neue Kong funktionierte für mich erstaunlich und überraschend gut. Hirn aus, Spaß an. Aber in seiner besten Form. Eher "Pacific Rim" als "Transformers". Und mittendrin stiehlt John C. Reilly allen die Show. 

Romantik und die goldenen 20er darf keiner erwarten. Diese werden ausgetauscht gegen 70er-Rock, Actionfun und einem sympathischen Augenzwinkern. Meines Erachtens hat der Regisseur erkannt, wovon wir schon viele und auch sehr gute Kongs hatten und ist einen gegensätzlichen Weg gegangen. Erfolgreich. Die Effekte haben seit Peter Jacksons Interpretation nochmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht und eine solche Affenaction hat man bisher schlicht nicht gesehen, nichtmal erträumt. Etwas Trash, einige Logiklöcher, eindimensionale Figuren und im Grunde genommen genau das, was man erwartet - und trotz allem war ich höchst zufrieden. Und obendrauf funktioniert das Effektspektakel als Jumpstart zu einem Monsteruniversum mit Godzilla und Co. Was will man mehr.

Fazit: alles andere als dein klassischer "King Kong". Aber ganz und gar nicht schlecht. Actionabenteuer-Bombast, der die Zeit im Flug vergehen lässt. Der Kong einer neuen Generation?!

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