Ein Herz für den Deutschen Amateurfilm muss man/frau hier schon haben ...
Timo Roses Werk ist gar nicht sooo übel, wenn man/frau es von der dieser speziellen Warte aus betrachtet.
Die Kameraführung halte ich szenenweise für echt gelungen (Verfremdungseffekte, Szenenbeschleunigung etc.) und wird niemals langweilig. Manchmal ist die Kamera recht eigenwillig und bleibt statisch auf den Lippen der Darsteller hängen, um in der nächsten Sequenz wieder mit Originalität zu überraschen (natürlich im gegebenen Rahmen des Amateur-Genres). Keiner von den Akteuren ist wirklich schlecht. Alle geben Ihr BESTES, und es ist teilweis recht amüsant und niemals langweilig, wie diese abgehalfterten Typen sich behandeln.
Der "Space Wolf" (ich halte den Titel für daneben) tritt nicht sonderlich oft in Aktion. Erst gegen Ende kommt das Monster so richtig in Fahrt. Glücklicherweise sehen die Splattereffekte (von Ittenbach) gar nicht daneben aus. Die Kamera zeigt dies manchmal recht knapp, aber immer überzeugend. Größere Metzeleien sind auch erst gegen Schluss zu "genießen".
Fazit: 70 Minuten german fast food horror mit Unterhaltungscharakter. Warum eigentlich nicht? Gebt den Amateuren in unserem Land eine Chance ... bevor sie in die Staaten abwandern und wir gelangweilt zurückbleiben.