Review

Manche Filme tun einfach nur weh beim zuschauen. „Good Cop, Bad Cop” ist so ein Film, bei dem man auch nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.


Die Tochter des Bürgermeisters wird ermordet. Eingefädelt hat dies alles der stellvertretende Bürgermeister Jenkins. Der abgewrackte Cop Mace soll herausfinden, wer die Tochter des Bürgermeisters auf dem Gewissen hat. Wie es der Zufall so will, klaute er in einem Undercovereinsatz der Prostituierten Sarah die Klamotten, nur um sie später erneut zu treffen. Sie macht ihm natürlich eine Szene, doch schon werden Mace und Sarah von irgendwelchen Killern gejagt und müssen ab jetzt zusammenhalten...


Zugegeben, der Anfang ist noch relativ witzig. Mace in Frauenkleidern sieht noch ganz witzig aus, besonders wenn er den Gangster vermöbelt und die Polizei erst mal genüsslich zuschaut.
Danach wird „Good Cop, Bad Cop“ aber ein reiner C-Film, der einfach nur dümmlich und ermüdend wirkt.
Danach etrinkt der Film aber in den üblichen Klischees. Die Action ist nicht wirklich der Rede wert, der Plot ist dumm und vorhersehbar und natürlich die Darsteller. David Keith versucht zwar die ganze Zeit irgendwie cool zu wirken, doch gelingen tut es ihm nicht wirklich. Auch die anderen Nebendarsteller bleiben blass, bei dem Drehbuch aber auch kein Wunder. Gerade weil der Film den Zuschauer so belustigt, passt Robert Hays hier hervorragend rein, in „Airplane“ bringt er die Zuschauer ja auch zum lachen. Nur hier sollte es wohl eher nicht das Ziel sein.

Optischer Höhepunkt ist Vorzeigeblondine Pamela Anderson, die hier in ihrer Paraderolle ist. Ein blondes Dummchen, welches ebenfalls kein Klischee auslässt und genau das bietet, was der Zuschauer von ihr erwartet. Eine schauspielerische Leistung unter Normalnull. Immerhin macht Pamela Anderson das, was sie schon seit Jahren macht; sich nämlich ausziehen. Auch dies wird natürlich höchst genial in den Film integriert. Eben noch werden Pamela und David von den Killern gejagt. Sie verstecken sich in einer Metallschuppen und als sei es das normalste der Welt in dieser Situation, ist Pamela nackt und wird von David beglückt. Ganz großes einfallsreiches Kino, und diese Szene bleibt nicht die einzige.


Fazit: Ein recht dümmlicher Film, der zumindest Pamela Anderson Fans das gibt, was sie teilweise erwarten. Die dümmlichen Blondinenrollen spielt sie immerhin ausgezeichnet. Der Rest ist altbekannt, schlecht inszeniert und einfach nur langweilig und peinlich. So viel Bier kann man gar nicht trinken, um diesen Film gut zu finden.

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