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Desperado war der große Durchbruch von Robert Rodriguez als Filmregisseur, Antonio Banderas als Schauspieler und Salma Hayek als Schauspielerin. Desperado, der ursprünglich als Remake von El Mariachi gedacht war, entwickelte sich mehr und mehr als Fortsetzung und kommt schließlich auch als solcheine rüber. Wer in El Mariachi zuwenig Action vorfand, der wird mit Desperado wohl sehr begnügt sein, denn hier explodiert und wird geschossen bis zum Gehtnichtmehr. Der Erotikfaktor kommt auch nicht zu kurz und Robert Rodriguez bietet auch noch eine Liebesszene mit Banderas und Hayek. Aber so richtig gefallen tut das Ganze dann doch nicht. Es liegt nicht an der Action oder an den Schauspielern, sondern Robert Rodriguez gestaltet seinen Film einfach zu uninteressant. Die Story von Teil 1 noch zu erweitern erscheint zwischen alldem Feuerwerk und den Wortwitzen ziemlich blöd. Einfach zu sagen, dass im ersten Teil die Mörder umgebracht werden und in Teil 2 der Auftraggeber und Boss aller bösen Bubies, welcher aus reinem Zufall auch noch der Bruder von Mariachi ist, ist eine Fortführung, die einem einfällt, weil ihm nichts anderes einfällt. Der Film läuft nach dem typischen Actionschema ab: Action- Langeweile- Action- Langeweile- Andeutung auf ein bisschen Spannung und nichts passiert- Schluss. Da kann selbst Mr. Tarantinos Cameo- Auftritt nicht mehr viel herausholen. Aber wegen der guten Action 4/10 Punkte.

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