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Leider sind die Plastikfigürchen diesmal nicht mit der gleichen Sorgfalt animiert worden wie in THE LEGO MOVIE, auch wenn in jedem Bild viel los ist - der Film ist fast so aufgedreht wie ein Jump and Run Game. Am besten sind die Momente, in denen Batman sich selbst und andere DC Comics aufs Korn nimmt. Ansonsten sind die Scherze kindisch, der Dark Knight redet zu viel und was er grundsätzlich niemals tun sollte, das ist Singen oder Rappen! Banal ist auch die Botschaft: Jeder braucht Freunde. Leider hat der Flattermann immer noch diese entsetzlich dumpfe Stimme wie in den Chris Nolan Streifen, auch wenn die Seele der Lego-Version eher der knallbunten 60er Serie nahesteht. Batman als selbstverliebter Prahler, Robin als Geek, Alfred fliegt den BatJet und dann der Schurken-Overkill (auch dank Crossovers): Das ist wie infantile Fan-Fiction.