Der Film ist die bisher einzige Zusammenarbeit von Jackie Chan vor der Kamera und mit John Woo dahinter (voher war Chan jedoch schon mehrmals für Woo Stuntkoordinator). Er bietet ordentlich Old-School Martial-Arts. Auch ist die Story nicht einmal so abgedroschen, obwohl sie natürlich nur ein Gerüst für die unglaublichen Kämpfe ist. Trotz einer Nebenrolle und seinem Tod im Film war HAND OF DEATH ausschlaggebend für Chans weitere Karriere. Lo Wei wurde durch diesen Film auf den jungen Schauspieler aufmerksam und sah in ihm seinen neuen Star. Aber nicht nur Chan profitierte von diesem Film. Während der Hauptdarsteller Dorian Tan, der als einer der vielen Bruce Lee-Nachfolger aufgebaut wurde, danach von der Bildfläche verschwand, verliefen die Karrieren von Samo Hung, der hier einen der Bösewichte darstellt, Yuen Biao und dem Regisseur und Autor John Woo erfolgreich wie wir heute wissen.
John Woo in einem Interview: "Ich war 27 und der jüngste Regisseur in Hongkong. Damals war es üblich, daß ein Regisseur erst mit 45 Jahren seinen ersten Film drehen durfte nachdem er 15 Jahre als Assistent diente. Ich war nur 1 bis 2 Jahre Assistent, und das macht mich nicht besonders beliebt. Viele befürchteten, daß ich es nicht schaffen würde. Ich bin Golden Harvest für immer dankbar, daß sie mir damals die Chance gaben, arbeiten zu können."
Old-School-Martial-Arts-Fans werden sicherlich gefallen an HAND OF DEATH finden, sind doch die Kämpfe vom allerfeinsten. Aber auch Chan und Woo-Fans sollten mal einen Blick riskieren - der Film gehört zu den Besten Frühwerken Chans und es ist recht interessant zu sehen, was John Woo vor A BETTER TOMORROW oder THE KILLER gemacht hat.