Auf den DC Comics basierender Animationsfilm, der 28. der DC Universe Animated Original Movies und der achte des DC Animated Movie Universe, beginnend im nächtlichen Washington, ein Auffahrunfall, ein Monster statt einem 'normalen' Mann sind plötzlich überall, eine Amokfahrt, eine Halluzination bloß, Menschen statt Dämonen überfahren, Wonder Woman klärt die Situation bereits:
Gesetzestreue Bürger fangen an, Menschen zu ermorden, weil sie glauben, dass ihre Opfer dämonische Kreaturen sind. Die Justice League kommt zu dem Schluss, dass Magie die Quelle der Verbrechen ist, aber Batman [gesprochen von Jason O'Mara ] ist skeptisch. Später in der Nacht findet er in Wayne Manor eine geschriebene Nachricht an seinen Wänden: "Constantine". Fünf Tage zuvor verwickeln sich der okkulte Detektiv John Constantine [ gesprochen von Matt Ryan ] und Jason Blood [ gesprochen von Ray Chase ] mit den Demons Three [ gesprochen von JB Blanc, Jeffrey Vincent Parise und Fred Tatasciore ] in einem Pokerspiel mit hohen Einsätzen. Constantine bietet sein Zuhause, das Haus der Geheimnisse, im Tausch gegen eine Kiste mit Artefakten, darunter den Traumstein an.
Die Vorgänge häufen sich, in Metropolis, Visionen, Irrungen und Wirrungen, Gräueltaten aus falscher Absicht, selbst in Gotham, ein Sprung weit nur entfernt, fatale falsche Wahrnehmungen, die Opferzahl hoch, in der Halle der Gerechtigkeit werden die Zusammenhänge gerafft und die Albträume ähnlich, ein übergeordneter Einfluss, die Empfehlungen ähnlich. Alle spielen hier mit, einschließlich Constantine, darum dreht sich die Geschichte, Horrorhaft aufgezogen, gruselig, spukig. In einer Rückblende wird man erzählt, von Las Vegas ging das Monsterhafte aus, ein Pokerspiel mit Verlierern statt Gewinnern, die Blätter gezinkt, ein Abzocken mit schwarzer Magie, selbst reale Verbindungen werden gemacht, zu David Copperfield und Claudia Schiffer, das Haus der Geheimnisse als Einsatz, eine Idee, die sich rächt, hohe Ausgaben, mit der "Verliererhand des Jahrhunderts" gedealt, ein Gefecht entbrennt, geschossen wird und geprügelt wird sich. Dunkle, düstere Zeichnungen, eine Nachtmahr in 75 Minuten, mit abgetrennten Köpfen, mit brennenden Leibern, der 'Held' hier unrasiert, vor und zurückspringt die Handlung, hin und her und quer, die Zeichnungen gewohnt und gewöhnlich, einfachere Gestaltungen, kantig die Männer, die Frauen weiblich in der Taille, viele Figuren, viele Bildregelungen, Obsessionen werden geboten, selbst die Kumpane gefährlich. Bisher unbekannte Figuren werden neu vorgestellt, vom Karma erzählt, todesmutige Nummern dargeboten, eine Welt, die ominös ist und gefährlich, die mystisch ist und nebulös, Schwarze Magie hier vorherrschend, die Genres gewechselt, mit viel Lärm und Toten zu Beginn schon erzählt, ein Rausch aus Katastrophen und Blut, einem schlechten Trip ähnlich.
"Schräges Trio für einen Roadtrip", Fragen werden gestellt, Antworten sind zögerlich bis gar nicht, Metawesen überall, Menschlichkeit bloß ausprobiert, einem Spiel gleich, "ein Flickenteppich aus Dunkelheit ohne Raum für Freude", Schmerz wird ausgestrahlt, die Wände zwischen den Wirklichkeiten dünn und brüchig. Manchmal wird ein Wortwitz versucht, das macht das Geschehen noch finsterer, Batman mit in die Aufmerksamkeit, aber nicht in das Zentrum gerückt, eher Mitglied eines anderen Teams, Verbindungsleute der letzten Zuflucht, selbst der Sensenmann ist gleich mehrfach anwesend; für Kinder ist das nichts, viel zu erwachsen, ein bergab gehen der Personen, manche einsam, manche kränklich, manche vereinsamt, manche schuldbewusst und krebsverseucht und in dem Herzen ärmlich. Gedroht wird, an die Moral appelliert, oft vergebens, "eine optimistische Einstellung" könnte nach ärztlichen Aussagen nur helfen, Türen werden verschlossen und erst im Krankenhaus wieder geöffnet, Beschwörungen salbadert, Obsessionen und Metamorphosen geboten, Leute besessen, in die Gedanken von Gefesselten gewandert. In den Sphären wird herumgeschwirrt, Pessimismus verbreitet, Alkoholismus, und Schläge durch die Eltern gezeigt, Mobbing in der Schule, ein Wandern in schlechten Erinnerungen, ein Nähren von Empfindungen, selbst aus der Kanalisation kommt eine Kreatur, es wird geschossen im Hospital, die Schicht dezimiert, laut ist das Geschehen bis lärmig.
Der Tod ist allgegenwärtig, manche werden von ihm geholt, andere reanimiert, eine Reise durch die Wirren der Empfindungen, Einbrüche sind noch die simpelsten Verbrechen, ein Irrglaube verbreitet, eine Gehirnwäsche, viele Bauernopfer und andere Kollateralschäden verursacht, eine Welt voller Verderben; Radau überall, in ganz verschiedenen Ebenen, mit der Kausalitätskette navigiert, eine Narration wuchernd wie ein Geschwür. An wen sich der Film richten soll, ist nicht so ganz ersichtlich, Befehle werden gegeben, einen "feuchten Dreck drauf" gegeben, ein ganzes Universum geschaffen, selbst das Swamp Thing taucht irgendwann auf, alles kann geschehen, alles kann passieren. Appelliert wird an die Figuren, wenig sinniert, viel agiert, die Orte rasch gewechselt, der Rahmen ist schwarz, in der Mitte wird wenig erhellt. Ein steter Kampf gegen Widerlinge jeder Art, Batman oft nur Zuschauer, als Randerscheinung gehalten, die anderen Mitglieder der Justice League wirken gar nicht mit, der Macht entzogen, Zuschauer im eigenen Film, ein explosions- und funkenreicher Reigen, der aber bald ermüdend ist und zermürbend, der wenig Anteilnahme schafft und wenig Bezug, außer dem Krawall selber und der dargestellten Kraft. Freien Lauf wird den Schreiberlingen und den Zeichnern hier gelassen, eine tentakelhafte Unbändigkeit, keine Seele im Reinen, ein oftmaliger Kontrollverlust, "und schon stehen wir wieder am Anfang", zumindest später eine erzählerische, natürlich brutale Überraschung gemacht, Häuser zum Explodieren und Figuren den Garaus gemacht; die Liga der Gerechten erst ganz zum Ende, allerdings gegen die falschen Leute, in einer allgemeinen Massenvernichtung im Einsatz.