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Auch hier liegt wieder ein Film vor, der viele Geister scheiden wird, da er für viele nur langweilig und verwirrend sein dürfte. Verwirrend ist er allemal, aber auch durchaus unterhaltsam. In einer wilden Mischung aus Computerspiel-Ästhetik und Actionkomödie wird hier alles geplündert, was das Kino hergibt. Eine Grundidee, die Motive aus „Matrix“ mit „Tomb Raider“ vermischt und absurde Einfälle en gros bietet, eine Gedanken gesteuerte Megawaffe in Form einer Spielzeugpistole, die als Batterie die Kraft der Sonne und des Meeren anzapft und sich bei Gelegenheit in eine Makrele verwandeln kann, sei hier nur eine Erwähnung am Rande, ist nur eine Fassette des Films. Während sich einige Charaktere aus dem Spiel verabschieden, indem sie sterben und bald wieder neu eingeloggt auftauchen, bleibt es letztlich bis zum Ende des Films unklar, wie viel der Handlung tatsächlich virtuell ist oder eben real. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, liefert der Film neben einem Ende mit Erklärung gleich noch ein weiteres, spektakuläres Alternativ-Ende mit, sodass der Film nicht nur wie ein real verfilmtes Computerspiel wirkt, sondern auch wie eine Film gewordene DVD anmutet. Der Film mag kein Meisterwerk sein, ist aber eine spannende und interessante Erfahrung.

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