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Gleichzeitig runde Fortsetzung und liebevolle Hommage an das Original, trägt T2 eine ganz eigene Energie. Die Dynamik, Edgyness und Unberechenbarkeit des ersten Films weichen teilweise versöhnlicher Nostalgie und Selbstreflexion: Momente von früher werden wiederholt, ins laufende Geschehen integriert oder neu interpretiert, selbst die Romane werden organisch in die Handlung verwoben. Und auch wenn der Witz etwas weniger Biss hat, die Musikauswahl nicht immer ganz so hip ist (hier wird breit zu Radio Ga Ga abgehottet anstatt wie früher zu Underworld) und Danny Boyles Filmtrickmanierismen bisweilen etwas aufgesetzt wirken, ist T2 doch ein würdiges und harmonisches Companion Piece zu TRAINSPOTTING.