Mit Wind River liefert Regisseur Taylor Sheridan einen packenden sowie atmosphärisch dichten Thriller ab, der zu einem von einer Jagd nach einem Mörder und Vergewaltiger handelt, zugleich sich aber auch mit Verlust sowie Einsamkeit beschäftigt.
Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Figuren. Zu einem der Fährtenleser und Jäger Cory Lambert, der vor einiger Zeit seine Tochter verloren hat sowie die junge und unerfahrene FBI Agentin Jane Banner. Als Lambert bei einer Jagd auf eine Frauenleiche stößt, wird Banner von ihren Vorgesetzen geschickt. So muss diese nach ihrer Ankunft nicht nur mit der Skepsis der Bewohner kämpfen sondern auch mit der Kälte sowie dem Schnee. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach dem Mörder und stoßen dabei auf die schreckliche Wahrheit...
Starke Darsteller, tolle Naturaufnahmen, eine dichte sowie spannende Atmosphäre und glaubwürdige sowie überzeugende Charaktere sind die großen Vorzüge von Sheridans Film. So läuft die Suche nach dem Täter geradlinig ab und große Überraschungen bleiben aus, was sich erfreulicherweise aber nicht auf die Spannung in negativer Weise auswirkt.Dabei konzentriert sich der Film auf den Thriller sowie Drama Aspekt. Action gibt es so gut wie keine. Lediglich im Final gibt es eine kurze aber sehr gut umgesetzte Schießerei zu bewundern.
So reicht es für lockere 8 Punkte. Toll geschauspielert, spannend sowie packend ist Sheridans Film im Kern was die Story angeht zwar nicht allzu Innovativ weiß aber dank seiner Metaebene zu überzeugen.