Schlechter als der Vorgänger. Zwar ein höherer Bodycount und vielleichaut auch brutaler, aber ohne die kompromisslose Härte des ersten Teils. Man kommt sich vor wie in einer Variante von "Crank", also völlig schwachsinniger Handlung, comichaft völlig überzeichnet und komplett unrealistisch und unlogisch. Es gibt auch gewisse Anleihen an die John Woo-Todesballette, jedoch ohne emotionale Tiefe. So ist das Gemetzel zwar nett anzusehen, bewegt aber nicht wirklich.
Extrapunkte gibts aber für das Finale im Spiegel-Museum. Hier kann man schon von großer visueller Kunst sprechen. Wenn man den Film also nicht allzu ernst nimmt und ihn rein von seiner ästhetischen Seite betrachtet, hat man einen ordentlichen Actioner vor sich, der durchaus seine Stärken hat, sich jedoch manchmal etwas trashig gibt.