Alle Kurzkommentare


6

Schlechter als der Vorgänger. Zwar ein höherer Bodycount und vielleichaut auch brutaler, aber ohne die kompromisslose Härte des ersten Teils. Man kommt sich vor wie in einer Variante von "Crank", also völlig schwachsinniger Handlung, comichaft völlig überzeichnet und komplett unrealistisch und unlogisch. Es gibt auch gewisse Anleihen an die John Woo-Todesballette, jedoch ohne emotionale Tiefe. So ist das Gemetzel zwar nett anzusehen, bewegt aber nicht wirklich. Extrapunkte gibts aber für das Finale im Spiegel-Museum. Hier kann man schon von großer visueller Kunst sprechen. Wenn man den Film also nicht allzu ernst nimmt und ihn rein von seiner ästhetischen Seite betrachtet, hat man einen ordentlichen Actioner vor sich, der durchaus seine Stärken hat, sich jedoch manchmal etwas trashig gibt.

7

Guter Teil, aber nicht mehr so gut wie der erste Teil!

Alles ist wie immer, John Wick macht alles kaputt, sein altes Auto ist wieder da, er hat einen Hund…

Plus den einfach nur coolen Soundtrack..

Es ist definitiv kein schlechter Film, es ist ein typischer 2. Teil - dieses Mal wird sein Haus zerstört und der Hund überlebt, aber John Wick’s Wut ist doppelt so hoch !

Auch die Idee mit der Münze ist cool, ein paar Schauplatzwechsel, der Waffen/Anzugkauf usw., die Action sowieso… All das ist cool gemacht, aber irgendwann wird's leider zu viel..

Zu Viele Gegner. Zu eintönig. Und vor allem eine zu lange Laufzeit ! 2 Std. ! Für nen Actionfilm ! oO

6

Aufgewärmte Bratkartoffeln. Schon wieder bekommt es John Wick mit einer ausländischen Verbrecherorganisation zu tun, diesmal Italiener statt Russen, und wieder spricht Wick die fremde Sprache, weil er früher mal mit der Bande zu tun hatte. Außerdem ist einmal mehr persönliches (beschädigtes oder jetzt gestohlenes) Eigentum mit der Auslöser für den Rachefeldzug. Wie das Sequel sonst so abläuft, kann sich jeder denken, denn Keanu Reeves als Ex-Killer hat sich bereits als Marke etabliert und Hollywood ist auch nicht gerade für seine Originalität bekannt. Was die Ballereien und Balgereien erheblich aufwertet, das sind die immerhin ungewöhnlichen und sehr schön fotografierten Schauplätze, beispielsweise in Rom. Die Phase des Films, in der Wick am laufenden Band auf öffentlichen Plätzen von Profikillerkollegen attackiert wird, knistert zudem vor Spannung.

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