Kwon wird unschuldig des Mordes und der Vergewaltigung angeklagt und verurteilt. Er kann jedoch fliehen und macht Jagd auf die wahren Schuldigen.
Der Grundplot ist altbekannt und auch diese Variante bietet nichts neues.
Der Film wirft uns direkt in eine beliebig überzogene Actionsequenz, stellt dann kurz den Protagonisten vor und dann geht es auch schon in den Hochsicherheitstrakt. Hier haben wir einige recht intensive Szenen, das ist atmosphärisch dicht und spannend inszeniert. Auch der Ausbruch und die folgende Flucht funktionieren noch relativ gut.
Doch hängt der Film im Mittelteil ziemlich durch und wenn aus dem jungen Gaming-Junkie, der kaum vom Rechner wegkommt, im Verlauf ein Art Superagent wird, der plötzlich auch perfekt Autofahren kann, vorwärts wie rückwärts, und einen ausgeklügelten Plan einschließlich Technik-Gimmicks ausheckt, dann wird das leider einfach albern. Doof wird es, wenn der ehemalige Kampfsportler mittels geworfener Reiskörner eine Art Fledermaussinn entwickelt und bei absoluter Finsternis perfekt fighten kann. Das Augenrollen wird dabei noch durch den leichten asiatischen Kalauerhumor verstärkt.
Immerhin sind die Actionszenen okayisch eingefangen, aber Action ist nicht immer alles, vor allem bei dem lahmenden Mittelteil.
Kann man getrost im Knast lassen.