Review

Etwas angestaubter aber durchaus unterhaltsamer Film über die Hexenverfolgungen in England, in dem es eher gemächlich zugeht. Im Vordergrund stehen weniger Verfolgung und Hinrichtung der angeblichen Hexen als vielmehr die Liebesgeschichte um einen jungen Soldaten und seine Verlobte, deren Vater vom brutalen "Witchfinder General", überzeugend dargestellt durch Vincent Price, ermordet wurde.
Die eigentlichen Folterungen und Hinrichuntgen treten über die gesammte Filmdauer nur recht selten auf und sonderlich spektakulär sind in ihrer Ausführung auch nicht: Ein paar Schläge und Messerstiche hier, eine Ertränkung und eine Verbrennung da.
Dennoch entwickelt der Film eine stimmige Atmosphäre, zu der die coole Musik (die auch in Dschungel der Apokalypse Verwendung findet) ein großen Stück beiträgt.
Natürlich darf man bei einer Produktion diesen Alters keine ausgeklügelten Actionszenen erwarten. Schläge, Schwertstiche usw wirken stets sehr gekünstelt, wie es für Filme dieser Zeit üblich ist.
Wer jedoch damit kein Problem hat bekommt einen unterhaltsames, gut gespieltes und inszeniertes Stück englisches Kino serviert.

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