Review

Mit dem fünften Teil um den titelgebenden Soldaten geht es erneut temporeich zur Sache und bietet Mike Mizanin die Möglichkeit, Hände und Fäuste sprechen zu lassen. Ist auch besser als auf ausdrucksstarke Mimik zu setzen, denn das ist keinem der mitwirkenden WWE-Sternchen gegeben.

Ex-Marine Jake (Mizanin) arbeitet als Rettungssanitäter, als er und seine Partnerin Zoe zu einem Parkhaus beordert werden. Der angeschossene Cole muss dringend versorgt werden, doch da tauchen bereits bewaffnete Biker auf, welche sich für den Tod ihres Anführers rächen wollen. Jake ist indes bereit, das Leben seines Patienten mit allen Mitteln zu schützen…

Vom Bodyguard zum Rettungssanitäter, - einen Übergang zum Vorgänger gibt es nicht, Vorkenntnisse sind aufgrund der simplen Handlung jedoch auch nicht notwendig, denn da reichen Stichworte wie Afghanistan oder das Erwähnen irgendwelcher militärischer Auszeichnungen. Die gewohnte Ein-Mann-Armee eben.

Nach kurzem Vorlauf geht es direkt ins verwaiste Parkhaus, da der angrenzende Freizeitpark Saisonpause hat und das Gebiet offenbar recht abgelegen ist, denn spätestens nach dem Verballern einiger Magazine wären im Normalfall die Cops alarmiert. Immerhin gibt es mehrere Decks, so dass ein Taktieren möglich ist und ein wenig Abwechslung geboten wird.
Leider wird der angrenzende Freizeitpark erst später und nicht allzu lange in die Action eingebunden, Hauptschauplatz bleibt das Parkhaus.

Die Action bietet derweil eine gesunde Härte, bei der auch mal Knochen gebrochen werden, zudem gibt es Messerstiche und zwei Kopfschüsse. Die Choreographie geht in Ordnung, Kamera und Schnitt arbeiten effektiv, nur einige CGI, insbesondere Mündungsfeuer sehen nicht allzu überzeugend aus. Storytechnisch wird indes niemand überfordert, obgleich es noch einen minimalen Twist gibt. Die Handlung bleibt weitgehend vorhersehbar und auch der Showdown liefert keine Überraschungen.

Genrefreunde erhalten, was die Reihe der WWE in die letzten Jahren etabliert hat: Eine überschaubare Handlung, ordentlich inszenierte Action, viel Bewegung ohne Leerlauf und eine schnörkellose Inszenierung. Reicht für 91 Minuten Kurzweil.
6,5 von 10

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