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5

Vollkommen eigensinniger und daher kaum zu beschreibender filmischer Drogentrip zwischen Märchenstunde (dank Hans Paetsch als Off-Sprecher), extremer Absurdität wie Helge Schneider in seinen besten Momenten, Jodorowskys Surrealismus-Ästhetik, Terry Gilliam Zeichentrick-Collagen, Herschell Gordon Lewis-Splatter, skurrilem Krautrock und sarkastischen Schnodderdeutsch-Dialogen. Regisseur Wenzel Storch inszeniert mit endlosem Einfallsreichtum und nahezu keinem Budget einen Film, der konventionelles Filmemachen ignoriert und mit assoziativer Erzählweise einem zufälligen Gedankenfluss folgt. Da gibt es eine Art Hippie-Messias mit weiblichem Gefolge und einen Kannibalen-Killer, der Menschen zu Wurst verarbeitet. Für mich verbrauchte sich das Konzept nach einer Weile, dennoch ist es der vermutlich ungewöhnlichste Film, den ich seit In Our Garden (2002) gesehen habe.

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