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Bis einer blutet So ist das: Solange die Jungs unter sich sind, hat man seinen Spaß, aber sowie ein Mädchen dazwischenkommt, wird es kompliziert. Die Coming-of-Age-Geschichte hat einen starken Start, man fühlt sofort die Verbundenheit mit den Jugendlichen und wenn ihre Spiele dann gefährlicher werden, sitzt man förmlich auf der Kante und möchte gar nicht hinsehen. Die Entwicklung, die Josh nach dem "Unfall" durchmacht, lässt sich für den Zuschauer jedoch genau so wenig nachvollziehen wie für seinen Freund Zach. Das macht die immer distanzierter werdende Beziehung zwischen den beiden Charakteren zwar glaubhaft, gleichzeitig entwickelt man jedoch auch eine Distanz zum Film selbst, der lange auf der Stelle zu treten scheint, bis er in einem dann doch unerwarteten Ausbruch mündet. Insgesamt also ein zweischneidiges Schwert.