I Wackelkamera To Believe!
„Phoenix Forgotten“ handelt von drei verschwundenen Teens im titelgebenden Bundesstaat,
und wie der Himmel vor lauter Wolken und UFOs bedrückend aufklart.
„Phoenix Forgotten“ stützt sich auf einen realen Mythos, ein amerikanisches Mysterium,
ich hoffe, dass ich diesen Found Footage-Geheimtipp mag, nimmt mir keiner krumm.
Über Außerirdische und Verschwörungstheorien,
hatte mich diese Fake-Doku das ein oder andere Mal vor Spannung auf den Knien.
Von gemalten Warnungen der Ureinwohner,
bis zum auf die Folter spannenden Bildschirmschoner.
„Phoenix Forgotten“ sollte nicht vergessen werden,
selbst wenn danach dein Weltbild nicht liegt vollkommen in Scherben.
Über Möglichkeiten und Schlupflöcher,
bietet dieses Wackelkamera-Kidnapping Angriffsfläche noch und nöcher.
Das nimmt jedoch nichts von seiner Spannung und Faszination,
allein die letzte halbe Stunde ist genug des Wartens Lohn.
Gute Jungdarsteller und effektive Variationen,
kann man trotz etlicher Versuche diese Intensität und Immersion nur schwer klonen.
Wer also auf „Akte X“, die Hexe von Blair bis zur „Twilight Zone“ steht,
mit diesem eindringlichen „Schülerprojekt“ keinen Fehler begeht.
Diese verschwundenen Kids können definitiv halten auf Trab,
schaufeln sich mit Klischees und Vorurteilen absolut kein eigenes Grab.
Ich kann dieses „Lost Tape“ und Privatvideo also nur absolut empfehlen,
selbst wenn man erstmal Überflüssiges und Schale müsste wegmählen.
Fazit: eine Found Footage-Perle, die man sehen sollte. Definitiv einer der spannenderen Vertreter seiner (oft gescholtenen) Gattung! Tricky und tobend.