Review

Eines vorweg: die deutsche Synchro ist eine Beleidigung!
Hier waren offensichtlich Laiensprecher am Werke, die entweder in einer totalen Gleichgültigkeit oder völlig overacted Sätze von sich gegeben haben.
Dies wirkte sicherlich auch schon 1982 total mies und billig.

Warum gebe ich trotzdem 6 Punkte?
Wegen der oscarverdächtigen Story ... nein, das war ein Witz(!!!).

Ich gebe 6 Punkte, weil Pieces ein Nostalgie-Trip in die "alten Slasher-Zeiten" bedeutet.
Ja, damals waren die Storylines noch egal: Hauptsache es gab "nackte Haut, kreischende Teenies und ein irrer Mörder" zu sehen.
Splatter gibt es für den geneigten Fan auch - und diese Effekte sind krass und können sich am heutigen Standard noch messen.

Auf einem Covertext habe ich gelesen: "You don't have to go to Texas for a Chainsaw Massacre!"
Dieser unglaublich reißerische Werbetitel ist tatsächlich wahr.
Der Genrefan sieht den Einsatz der besagten CHAINSAW in Pieces häufiger als in in der texanischen Horrorfilm-Legende.

Und gerade als ich gedacht hatte, dass das Finale des Streifens ein wenig spannungsarm daherkommt, wurde ich ganz zum Schluß mit zwei Schocks überrascht, die ich nicht mehr vermutet hätte.

Fazit:

Wenn man die bescheuerte Synchro und die zweitklassige Besetzung verkraftet hat, kann man so einen richtig Old-School-gemachten Horror-Slasher genießen.

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