Review

Blutrausch

Es geht um einen wahnsinnigen Motelbesitzer, der dazu neigt seine Gäste zur unfreiwilligen Blutspende zu bewegen und anschließend sein Krokodil mit den Leichen zu füttern. Damit sind Großteile der Story schon beschrieben.
Das ist also der zweite Film (nach Texas Chainsaw Massacre) von Tobe Hooper. Nach dem Blutgericht in Texas hatte ich ja große Hoffnungen. Leider steht Blutrausch nicht auf einer Qualitätsstufe mit TCM oder Poltergeist, sondern eher auf mit The Mangler. Okay ganz so schlimm ist es auch nicht. Der wär gar nicht so schlecht der Film, wenn die völlig vernachlässigte Story nicht völlig offensichtlich in Kulissen in einem Studio spielen würde, die in ihrem künstlichen Aussehen nur noch vom "Krokodil" übertroffen werden. Außerdem ist der Mörder kaum zu verstehen bei seinem wirren Gestammel und betreibt wie fast alle Darsteller Overacting. im Allgemeinen bekommt man den Eindruck, alle Personen im Film hätten einen mittelschweren Dachschaden.
Aber immerhin gibt es im Gegensatz zu TCM in einigen Szenen Blut zu sehen und außerdem einen wahnsinnigen Mörder UND ein menschenfressendes Krokodil in einem Film. Außerdem weiß ich jetzt, wo Tarantino den Spruch "My name is Buck and I´m here to fuck" (oder so ähnlich) in Kill Bill Vol.1 her hat. Ein junger Robert Englund ohne Freddy-Maske darf diese Perle hoher Konversationskunst von sich geben.

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