Alle Kurzkommentare


5

Bei dem Südstaatenhinterwäldlerhorror und Grindhouse-Klassiker blitzt nur gelegentlich die rohe Kraft von KETTENSÄGENMASSAKER auf, obwohl Tobe Hooper einige Leute seiner TCM-Crew erneut engagieren konnte (u.a. Kim Henkel und Marilyn Burns). Neville Brand als verwirrt vor sich hin faselnder, geisteskranker und gewalttätiger Einsiedler kann nur in den paar Verfolgungs- und vor allem rabiaten Mordszenen überzeugen. Zwischen den blutigen Krokodilfütterungen (Gummikroko!) gibt es jedoch auch sonst jede Menge Leerlauf. Inmitten von übertrieben eingefärbten Bildern, Frauen mit unmöglichen Dauerwellenfrisuren, erbärmlichem Countrygedudel und einigen sehr merkwürdig geskripteten und gespielten Momenten sorgt nur noch das kleine unters Haus flüchtende Mädchen für Suspense.

6

2. Horrorfilm von Regisseur Tobe Hooper nach seinem eher auf Spannung denn als Gore oder Splatter abzielenden Erstlingswerk "Texas Chainsaw Massacre". In der englischen Fassung die ich gesehen habe konnte man den Hotelbesitzer Judd nur sehr schwer verstehen, sein verworrenes Gebrabbel ist eher die Sprache eines einsamen Eigenbröttlers. Auch wird man über die Herkunkt des Mannes sowie die Beweggründe zu seinen blutigen Morden völlig im Dunkeln gelassen. Die Effekte aber sind diesmal gegenüber seinem Kettensägenmassakerfilm besser in Szene gesetzt, wobei man sich auch hier keine Splattergranate erwarten darf. Alles in allem ein recht ansehnlicher und auch nicht gerade langweiliger Film., sofern man nicht die von einigen Labels leicht geschnittener Versionen besitzt.

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