Alle Kurzkommentare


1

Scheiß, Scheiß, Baby! Musikfilme, die nur als Vehikel dazu dienen, dass sich Sänger selber schick in Szene setzen, sind sowieso schon immer problematisch, selbst wenn es dabei um echte Stars vom Kaliber eines Michael Jackson oder Prince geht. Beim Möchtegern-Rapper Vanilla Ice mit seinen 15 Minuten Ruhm potenzieren sich die Defizite dieses Filmgenres dann noch mal um ein Vielfaches. Von den Schwarzen in Übersee schon immer argwöhnisch beäugt und auch von den Weißen rasch nur noch müde belächelt und fallengelassen erweist sich der Hiphopper mit der vielen Pomade in der Tolle als talentfreier und ausdrucksloser Eisklotz - no pun intended. Dessen Sprechgesangattacken aufs Trommelfell entpuppen sich zudem als absolut harmloses und familienfreundliches Dancefloor-Geblubber ohne jegliche Botschaft. Da besitzt z.B. ein Eminem doch deutlich mehr Tiefe und erscheint "zeitloser".

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme