Fieser kleiner Crime-Bastard mit fiesem kleinen Humor, der einige Gewalttätigkeiten auffährt. Die Story schlägt einige Haken, nicht alle sind logisch, aber so bleibt doch immerhin Zug drin.
Die Darsteller sind allesamt spitze, was allerdings nicht dazu führt, dass man den Charakteren sonderlich zugeneigt ist.
"68 Kill" ist das Regiedebut von Trent Haaga, der als Drehbuchautor u.a. "Citizen Toxie: The Toxic Avenger IV" und den von mir ob seiner Eskalations-Vorhersehbarkeit so gar nicht geschätzten "Cheap Thrills" auf der Tanzkarte stehen hat.
Dass man die Story hier allzu leicht weissagen könnte, lässt sich indes "68 Kill" nur wirklich nicht vorwerfen. Mich hat nur einfach genervt, dass ich (außer der Hure mit Herz - seit Marlene Dietrich in "Destry Rides Again"/"Der große Bluff" ein Lieblingscharakter meinerseits) niemanden in diesem Film mochte und mir alle Figuren im Endeffekt deshalb scheißegal waren.
Aber als dirty Prekariatsposse geht das klar. Fünf Punkte. Fünf gute.