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Da sie von ihrem Agenten für ein Casting zur falschen Adresse geschickt wurden (Hausnummer 96 statt 69), stolpern drei Kampfsportler mitten in eine Entführung & werden gezwungen, für die Gangster einen ominösen Safe mit brisanten Unterlagen aufzuspüren.

Eine Martial-Arts-Action-Komödie aus Deutschland. Wer jetzt bei der Kombination von Martial-Arts, Action, Komödie & Deutschland spontan allergisch reagiert & mit den Augen rollt, dem darf ich mitteilen... dazu besteht kein Grund. Okay, der Humor ist nicht das Gelbe vom Ei, aber in Punkto Martial-Arts & Action kann der Indie-Streifen von Ufuk Genc & Michael Popescu durchaus überzeugen & das ist vor allem Can Aydin (auch Action-Regie), Cha-Lee Yoon (auch Kampf-Koordination) & Phong Giang zu verdanken, welche unsere drei Kampfsport-Helden geben. Die zählen nämlich zu den Top-Stuntleuten Deutschlands & stehen auch immer wieder bei internationalen Großproduktionen vor der Kamera.

Plan B ist stark vom Hongkong-Action-Kino inspiriert, da gibt’s jede Menge hartes Gekloppe mit coolen Stunts plus ein paar deftige Shootouts samt spritzigen Kugeleinschlägen. Andererseits hagelt es Anspielungen & Zitate auf das US-Actionkino, von der City Cobra über den RoboCop bis hin zu John Rambo. Plan B duftet stark nach Herzensprojekt (was ja generell nie verkehrt ist), ist auf seine B-Movie-ge Weise auch gut gemacht & macht Laune. Toll.

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