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1887: Während der Feier zu ihrem 50. Thronjubiläum lernt Königin Victoria (Judi Dench) den Diener Abdul Karim (Ali Fazal) kennen, der aus Indien angereist ist um ihr eine Münze zu überreichen. Es entwickelt sich – gegen den Widerstand der Hofstaats – eine Freundschaft, die bis zum Tod der Monarchin anhält. „Basiert auf wahren Begebenheiten… mehr oder weniger“, heißt es zu Beginn und sicherlich hat die britische Regieikone Stephen Frears (geb. 1941 in Leicester, „Mein wunderbarer Waschsalon“ 1985, „Florence Foster Jenkins“ 2016) die Historie etwas ausgeschmückt. Doch sein Film wird geadelt durch eine glänzend aufgelegte Judi Dench als grantelnde Greisin auf Englands Thron, ist wunderschön ausgestattet und setzt auf Unterhaltung statt Tiefgang. Spätestens im Sonntagsnachmittagsprogramm der Fernsehsender wird „Victoria und Abdul“ ein Millionenpublikum zum Schmunzeln bringen. (7,5/10)

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