... das sie ihrem inhaftierten Mann geschickt hatte. Auf dem Postamt wird ihr jede Begründung verweigert. Also macht sie sich selbst auf die Reise, um das Paket mit einigen Habseligkeiten zu überbringen. Doch im Gefängnis weigert man sich, das Paket entgegenzunehmen. Auskünfte über den Verbleib ihres Mannes werden ihr verweigert. Ihre Beharrlichkeit bringt ihr lediglich einen Terrorismus-Verdacht ein. So reist die sanfte Frau durch eine lethargische, kommunikationsarme, egoistische und feindselige Gesellschaft, die selbst bloß ein großes Gefängnis zu sein scheint, um Klarheit zu erlangen - geleitet von leeren Versprechungen und Drohungen.
Doch kurze Zeit nachdem sie sich an Menschenrechtler und Anwälte gewandt hat und ergebnislos die Rückreise antreten will, scheint ihre Reise eine sonderbar (alp)traumhafte Wendung zu nehmen...