Der erfolglose Puppenspieler Craig Schwartz (John Cusack) entdeckt in seinem Büro eine geheime Tür, die in den Kopf des Schauspielers John Malkovich führt. Bald schon stellen die Beteiligten mit der florierend vermarkteten Promi-Kurzreise ihre eigenen Lebensentwürfe auf die Probe und entdecken ganz neue Seiten an sich…
Nachdem die kafkaesk angehauchte Komödie anfangs nur durch ihre Belanglosigkeit langweilt, ruft sie nach etwa einem Drittel zunehmend Unmut hervor, um gegen Ende regelrechte Übelkeit zu verursachen: Der gesamte Film erzählt von nichts anderem als Menschen, die ihre Sehnsüchte und Träume mit Ersatzbefriedigungen stillen, ohne je die nötige kritische Distanz aufzubauen. Mit dem unverbindlichen Plauderton einer Screwball-Komödie spricht der Film über ernste Defizite und traurigen Eskapismus vom Kaliber eines verstörenden Dramas. Unangemessen in der Wahl der Mittel und geschmacklos im Tonfall verhebt der überfrachtete Film sich völlig an seinen anspruchsvollen Themen, derer er sich offenbar gar nicht bewusst ist.