Review

iHaveCNit: Unlocked (2017)

Die Schwedin Noomi Rapace gehört nicht ohne Grund zu einer meiner Lieblingsdarstellerin – gelingt es ihr in den meisten Fällen, Rollen mit einer extremen Tiefe und Breite auszufüllen – von Intelligenz über Härte und Toughness bishin zu Verletzlichkeit. Dementsprechend war ich gespannt, was mich nun in „Unlocked“ erwartet – einem typischen Spionagethriller, der im Oktober in die deutschen Verkaufsregale gekommen ist. „Unlocked“ ist mit Orlando Bloom, Toni Collette, John Malkovich und Michael Douglas in Nebenrollen top besetzt. Der einmalige James-Bond-Regisseur Michael Apted, der für mich neben Martin Campbell („Goldeneye“) in „Die Welt ist nicht genug“ verstanden hat, wie man einen Brosnan-Bond mit einer entsprechenden Tiefe ausfüllt. Auch wenn „Unlocked“ in manche Genrefallen tappt, so hat er mir relativ gut gefallen.

Die CIA-Profilerin Alice Racine wird bei einem von Terroristen geplanten Anschlag als Expertin in der Befragung eines Mittelsmanns herangezogen und findet sich dann auch schon inmitten einer großen Verschwörung wieder, in der sie niemandem wirklich mehr vertrauen kann.

Zugegeben – Der Plot ist nicht wirklich neu – Terror, Verschwörung, Verrat von Innen, das hat man schon so oft in anderen Spionagethrillern gesehen. Aber „Unlocked“ versteht es, aus dieser Masse schon etwas herauszustechen. Das liegt an seinem Tempo, entsprechenden Twists in der Erzählung und seiner Riege aus bekannten Darstellern, die aus ihren Rollen das bestmögliche herausholen. Vor allem ist hier auch Noomi Rapace zu nennen, die genau die bereits oben angesprochene Tiefe und Breite auch hier in ihrer Alice Racine zum Besten geben kann.Wie auch bereits im dieses Jahr erschienenen „What Happened To Monday“ wurde ich sehr positiv von Noomi überrascht – und auch vom Film selbst.

„Unlocked“ - My First Look – 8/10 Punkte.

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