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Der spanische Teenie-Slasher BLACK SERENADE simuliert über lange Zeit die Konventionen seines Subgenres. Der Killer geht in jedem Semester unter den durchfallenden Studenten einer anderen spanischen Universität um. Über das Internet nimmt er Kontakt zu auserwählten Opfern auf und hält sie mittels Videodateien auf dem Laufenden über seine aktuellen Schritte. Nicht nur in der Verknüpfung von Computertechnik und mittelalterlichen Traditionen sind Pedro I. Barbero und Vicente J. Martin am Puls der Zeit. Ihre Umkehrung von Rollenklischees und das furiose, unerwartete Ende erobern BLACK SERENADE eine eigene Nische zwischen regelgetreuer Konformität und hektischer, offensichtlicher Parodie amerikanischer Prägung. Kleinere Ungereimtheiten fallen da nicht weiter ins Gewicht.

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