Review

War ich bisher von allen Álex de la Iglesia-Filmen amüsiert bis begeistert, so hat mich Perdita Durango umso mehr enttäuscht. Der Film gestaltet sich als genauso ziellos wie seine beiden Hauptfiguren (denen man überdies nach kurzer Zeit schon nur das Schlimmste wünscht), verkommt zu einem sinnlosen zynischen Trip durchs amerikanisch-mexikanische Grenzland und nimmt sich zu allem Überfluss selbst zu ernst.

Gewisse Spannungsmomente, eine erotisch-explosive Hauptakteurin und ein paar kaputte Typen mögen zwar bei gutem Willen auf der Habenseite zu verbuchen sein. Álex de la Iglesia hat es jedoch nicht geschafft, das Ganze zu einem kultigen höllischen Roadtrip zu verarbeiten. Dabei hat er vor und nach "Perdita Durango" bewiesen, dass er es besser kann. (5/10)

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