Zwei nicht wirklich intelligente Engländer (Neil Morrissey, Adrian Dunbar) kommen zufällig in Chikago an einen Umschlag voller Geld, eine Waffe und ein Foto. Eigentlich ein paar Nummern zu groß für sie, versuchen sie in erster Linie so viel von dem Geld wie möglich auszugeben. Dummerweise werden sie vom tatsächlichen Auftraggeber dieses Hits (denn um einen solchen handelt es sich natürlich) gefunden, und der besteht darauf, dass der Auftrag auch ausgeführt wird.
Wie schon bei The Limey hatte ich eigentlich auf ein (amüsantes) Herausarbeiten der Unterschiede zwischen England und den USA gehofft, auf ein Aufeinandertreffen der Kulturen. Und wie schon bei The Limey bin ich enttäuscht worden. Unterschiede in Sprache, Kultur, Trinkgewohnheiten? Keine. Hinzu kommt noch, dass die beiden Hauptrollen nicht wirklich sympathisch sind, und man durch die flache Handlung sehr schnell das Interesse an der Geschichte und an den Figuren verliert. Pete Postlethwaite als Gangsterboss hätte soviel Profil bieten können, Donnie Wahlberg und Michael Rapaport würden jederzeit als Schwiegersöhne durchgehen, aber nicht als Killer, und irgendwie fällt mir zu dem Ganzen in erster Linie das Wort „Verschenkt“ ein: Für einen Gangsterfilm zu seicht, für eine Komödie zu unlustig … Was soll man dann damit machen?