... in einem futuristischen Wohlfahrtsstaat. Doch die Realität ist eine andere. Dieser Staat ist zu einer kalten, gottlosen und überbürokratisierten Gesellschaft verkommen. Jeder Haushalt erhält einmal im Monat eine Ernährungskarte, mit der man sich sogenannte "Lebenskekse" holen kann, die den Nahrungsbedarf für einen Monat decken.
Wie jeden Monat will Arthur Thompson für sich und seine Frau die ihm zugeschickte Ernährungskarte bei der zuständigen Behörde abstempeln lassen. Aber diesmal ist die Karte zu sehr beschädigt, um anerkannt zu werden. Der Teufelskreis beginnt. Eine Ersatzkarte wird nur ausgestellt, wenn die Originalkarte verloren gegangen ist. Die Beschwerdestelle der Post wird nur tätig, wenn der Briefumschlag vorliegt und eindeutig feststeht, dass das Verschulden bei der Post liegt. Um die Lage zu klären, muss ein Hearing stattfinden, dies allerdings erst in vier Wochen. Bis dahin wären Mr. Thompson und seine Frau verhungert.
Alle Versuche, einige Kekse ohne Karte zu erhalten, scheitern an den strengen Gesetzen. Eine letzte Möglichkeit wäre die Ausstellung einer Notkarte, dies allerdings auch erst in zwei Wochen.
Nach zwei Wochen erscheint Mr. Thompson vor dem Tribunal, um diese Notkarte zu erhalten. Sie wird ihm zwar bewilligt. Allerdings wird Mr. Thompson vorgeworfen, sich in den vergangenen zwei Wochen auf dem Schwarzmarkt bedient zu haben. Dadurch wird ihm als Sanktion die Notkarte gleich wieder eingezogen.
Die Thompsons sind verzweifelt und ausgehungert. Wie sollen sie die nächsten zwei Wochen ohne Nahrung auskommen? Mrs. Thompson erwägt schon, sich für ihren Mann zu opfern. Dies lehnt Arthur aber ab.
Am nächsten Monatsersten erscheint Mr. Thompson dann wieder mit der neuen Ernährungskarte. Aber wie haben er und seine Frau diese Zeit überlebt? Die Lösung ist erschreckend.