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Im Remake von Blutgericht in Texas geht es zunehmend rasanter und brutaler zu Gange als im Vorgänger. Was Horror und Gorefreaks zum schmunzeln bringt zwingt den fanatischen Filmfan etwas in die Knie! Denn das künstlerische Vorgehen in punkto Kamera und Ton lässt schwer zu wünschen übrig. Im Original bekommen wir von Anfang an bishin zum Ende dieses bitterbösen Terrorschockers eine ziehmlich heftig morbide Stimmung geboten. Das komplette Set (Die Umgebung von Letherface) ist durch Tier und Menschenknochen-Kunstwerke und mächtig viel Schmodder sowas von genial in Szene gesetzt worden, das wer auch immer mit diesem Remake auffahren wollte, große Probleme im Bezug auf die Atmosphäre bekommen würde. Und so ist es auch um Marcus Nispel geschehen! Für einen netten Abend im Kino oder vor dem TV-Gerät ist gesorgt, jedoch bekommen wir Filmtechnisch und auch im Bezug auf das Original nichts besseres geboten. Die Kameraführung ist Standart, die Umgebung nicht künslerisch genug in Szene gesetzt, und die Darstellerauswahl hätte auch positiver ausfallen können. Die Family um Letherface ist klasse besetzt, jedoch die Teens hätten etwas realitätsgetreuer handeln und besonders der Mimik mehr Glanz verleihen sollen.

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