Review

Ein äußerst gelungenes Remake, des Tobe Hoopers Klassiker "The Texas Chainsaw Massacre" aka "Blutgericht in Texas" (1974) aus dem Jahre 2003 unter der Regie von Marcus Nispel. Der Film punket mit einer sehr bedrohlichen und düsteren Horroratmosphäre. Auch ist er im gegensatz zum Original deutlich härter und brutaler. Die Spaltterszenen sind wohl dosiert und haben es in sich. Sehr gefallen haben mir auch die tollen Location. Angefangen natürlich das Hewitt Haus, was schon von außen, sehr bedrohlich auf den Betrachter wirkt. Aber vor allem der Keller des Hauses, wo Letherface seine Folterungen an den verschleppten Leuten ausübt, kommt richtig düster rüber. Der Film hat allerdings, nicht den dreckigen Look des Originals, obwohl mir die Atmo wie gesagt sehr gefallen hat und man sich sichtlich sehr viel Mühe bei der Ausstattung gemacht hat. Man hält sich auch recht nahe an dem Original, was die Geschichte anbelangt, natürlich mit einigen Änderungen. So ist die Hewitt Familie, deutlich größer ausgefallen. Aber man verzichtet auch hier, genau wie im Original darauf, groß auf die einzelnen Personen einzugehen. Die Darsteller sind perfekt in ihren Rollen, wobei die Schauspieler der Hewitt Family, den jugendlichen Darstellern und Opfern, klar die Schau stellen, da sie so richtig fies rüberkommen. Aber man leidet mit den Opfern. Die Spannung und das Tempo ist extrem hoch, so das kaum langeweile aufkommt. Da ich schon das Original sehr schätze, war ich beim Remake doch ziemlich skeptisch. Aber ich muss sagen, das man hier eines der besseren Neuverfilmmungen zu sehen bekommt. Deswegen eine klare Kaufempfehlung für die DVD und der bald erscheinenen BD. Den Film sollte man auf jedenfall in seiner heimischen Sammlung haben.

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