Review

Auch wenn es unter den Taglines „nach einer wahren Begebenheit“ heißt, so ist der Vergleich nur entfernenswert korrekt. Das wird aber auch am Ende des Streifens erwähnt. Leatherface hieß im wahren Leben Ed Gein und hat sich tatsächlich mit Körperteilen seiner Opfer geschmückt.

Den Zuschauer erwartet zu Beginn ein Zusammenschnitt, der wie eine Nachrichtendokumentation aufgebaut ist und einem die Ereignisse schon vorausblickend schildert. Somit weiß man schon, das die Menschen auf jeden Fall sterben werden. Dennoch schraubt dies die Spannungsschraube absolut nicht runter.

Die Anfangssequenz hat einen Touch von „Blair Witch Project“ und versteht es sehr gut einem Schauer über den Rücken zu jagen. Man erwartet hinter jeder Ecke eine Bewegung oder einen Schockmoment.

Die Story kommt ziemlich schnell in Fahrt und lässt dem Zuschauer – einmal auf dem Höhepunkt angekommen – keine Luft mehr zum Atmen. Es gibt einfach Horror pur! Da wäre zum einen Leatherface selbst, der schon unheimlich wirkt, dann die ganze Familie und die Einsamkeit. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Nur sind die Protagonisten wieder einmal ein wenig zu naiv. Wenn einen ein Sheriff schon als „Arschloch“ betitelt und einen auffordert einen Selbstmord detailgetreu nachzustellen, so sollte einem schon dämmern, dass etwas nicht stimmt.

Die Kamerafahrten sind vor allem richtig schockierend, wenn die Kamera einer aus dem Kopf klaffenden Einschusswunde folgt.

Fazit
Horror auf ganzer Linie mit haufenweise Ekel-Effekten, der Nervenkitzel ohne Ende verspricht.

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