Gutes Remake des Kult-Streifens!
Story:
Eine Gruppe von Jugendlichen nimmt mit ihrem Kleinbus unterwegs, eine Anhalterin mit, die ziemlich fertig aussieht. Aber die Hilfe kommt scheinbar zu spät. Die mysteriöse Frau erschießt sich im Auto der Freunde. Sie wollen in einem kleinen Kaff mitten im Nirgendwo Hlife suchen...aber die werden sie bald selbst brauchen.
Schaspieler:
Die Schauspieler sind bestimmt keine künftigen Oscar-Anwärter, aber sie geben sich mühe, was dem Film gut tut. Bei Jessica Biel kann man in Aussehen und Kleidung große Ähnlichkeit mit Eliza Dushku (schreibt man doch so??) aus "Wrong Turn" feststellen. Auch Leatherface macht seine "Sache" wie gewohnt gut :)
Atmosphäre:
Die Atmosphäre im Film ist wirklch gut, was zum Teil an der tollen Kameraarbeit liegt. Man kann wirklich mit der Hauptdarstellerin mitfühlen, obwohl ein paar Szenen etwas Dramatik und vielleicht auch Logik vermissen lassen. (Töten der eigenen Freunde, die am Fleischerhaken hängen zum Beispiel)
Musik:
Die Untermahlung ist größtenteils "normal" und fällt weder postiv noch negativ auf.
Splatter:
Wird zwar geboten, aber den derben Splatterspaß den sich so mancher erhofft, gibt es nicht. Die 18er Freigabe ist aber gerechtfertigt auf Grund einiger harter Szenen.(kopfschuss im Auto)Aber auch einige Charaktere haben es in sich. Der Sheriff (gespielt von "everybody's Darling"...dem Drill Seargent aus "Full Metall Jacket") ist ziemlich ekelhaft, arrogant und brutal.
Action:
Action wird eher wenig geboten, da der Film auf Psycho-Horror setzt. Es gibt keine Schießereien oder Schlägereien und der Film braucht leider ein Weilchen bis er in Fahrt kommt.
Fazit:
Ein sehr gelungenes Remake des Horror Klassikers. Allerdings sollte man ihn nicht ständig mit dem Original vergleichen um die These zu bestätigen, dass Remakes eh immer schlechter sind als das Original. Wer sich diesen Tip zu Herzen nimmt und den Film als eigenständig betrachtet, der wird sicher seinen Spaß haben.
--> Gute 8/10 Punkten