Review
von Leimbacher-Mario
Hung Under
Peinlich. Laut. Aufdringlich. Unangenehm. Unnötig. Unsexy. Prollig. Dumm. Kopiert. Unoriginell. Flach. Lebsch. Lahm. Bunt. Blöd. Hohl. Generisch. Vorhersehbar. Nicht witzig. Abgenutzt. Altbacken. Eiskalt. Möchtegern-cool. Schlimm. Eklig. Kaputt. Unstimmig. Komisch (nicht im guten Sinne). Unschön. Frauenverachtend. Männerverachtend. Menschenverachtend. Aggressiv. Abgefeimt. Arrogant. Zynisch. Willkürlich. Resignierend. Pedantisch. Oberflächlich. Phlegmatisch. Amerikanisch. Neurotisch. Langweilig. Kindisch. Unreif. Hysterisch. Verlogen. Unrealistisch. Hoffnungslos. Naiv. Unterkühlt. Selbstbewusst. Herablassend. Frustrierend. Garstig. Blass. Ekelig. Einfältig. Egoman. Dreist. Boshaft. Blasiert. Unfreundlich. Schlecht. Ganz einfach schlecht.
All das ist „Rough Night“. Und das macht dieses Bachelorette-Wochenende in Miami zu einem der größeren Comedyflops, der in den letzten Jahren aus der Traumfabrik rausgekotzt wurde. Eine Demütigung für die einzelne und sonst oft lustigen Frauen bzw. Beteiligten. Ganz dringend eine Umgehungsstraße um diesen Mist nehmen.
Fazit: unlustig. Selten habe ich das öfters gedacht als hier. „Rough Night“ sind harte 100 Minuten. Selbst in Partylaune. Viel weniger als nur „Hangover“ mit Frauen in schlecht. Sondern teilweise wirklich schmerzhaft und zum Fremdschämen. Nur minimal über dem „Ghostbusters“-Reboot. Und das dürfte Warnung genug sein. Die Beleidigungen oben sind nicht übertrieben. Glaubt mir. Und denkt gar nicht erst an einen Hatewatch...