Review
von Darkun
Der Film handelt von ein paar Jugendlichen, die das "Rathbone"-Mysterium unter die Lupe nehmen wollen. Der eigentliche Film ist in schwarz-weiß - nur Blut wird farbig dargestellt. In farbigen News-Einblendungen zu Beginn des Films berichten diverse Personen in gestellten Interviews über Ihre Informationen zu Rathbone, der einen ähnlichen Mad Scientist - Ruf wie Dr. Frankenstein geniest. Genau wie dieser, ist auch er bekannt für unheilige Tier- und Menschenversuche.
Tatsächlich machen die Jugendlichen dessen (nicht allzu gut) verstecktes Laboratorium ausfindig und geraten natürlich in dessen Fänge. Neben einigen seiner noch lebenden und in Käfig gehaltenen Operationsopfer, hat der Film noch eine "Entweidungsszene" im Rahmen einer weiteren Operation zu bieten. Zum Schluß gibt es eine Wendung, denn einer der Jugendlichen ist der Sohn des Hauptassistenten von Rathbone.
Zudem taucht eine Art Frankenstein - Monster auf.
"The Howling" - fehlt da nicht irgendetwas?
Richtig, der Film besitzt keinerlei Beziehung zu Werwölfen, geschweige denn zu den anderen "The Howling" - Filmen. Ein Operationsopfer mit Reißzähnen und etwas mehr Haaren als ein gewöhnlicher Mensch, könnte mit ganz großem guten Willen noch als eine Art Werwolf bezeichnet werden. Das ist natürlich äußerst enttäuschend, wenn man sich wie ich selbst auch, auf einen "The Howling"-Reboot eingestellt hat.
Übrig bleibt ein Amateurstreifen, der zwar eine Handlung und einigermaßen akzeptable Darsteller besitzt, durch eine viel zu konfuse Erzählweise aber leider nie auf den Punkt kommt. Das große Loch in Logik und Story hätte durchaus mit mehr Gore gestopft werden können - so vermag der Film aber leider nicht auf Dauer zu fesseln.
Solider Amateurstreifen, aber mangels Werwölfen ein enttäuschender "The Howling".