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1896 hat der Baron Pierre de Coubertin die Olympischen Spiele wiederbelebt und erfand eine Sportart welche die Geschicklichkeit der Soldaten glorifiziert. Die Sportart „Pentathlon" bestand aus Reiten, aus Verteidigung mit Schwert und Pistole, durch Flüsse Schwimmen und Laufen, damit die Schlachtpläne überbracht werden konnten.


Seoul, Korea 1988 - Der moderne Fünfkampf (Pentathlon) besteht in der Zwischenzeit aus Schwimmen, Fechten, Pistolenschiessen, Reiten und Geländelauf. Der Favorit Eric Brogar (Dolph Lundgren) aus der DDR gewinnt auch tatsächlich die Goldmedaille, flüchtet danach jedoch mit dem Team USA und kehrt seiner Heimat den Rücken zu. Sein Vater wird deswegen jedoch umgebracht und er fällt in ein Loch und konsumiert Zigaretten und Alkohol im Überfluss. Deswegen geht auch seine Beziehung zu Julia Davis (Renée Coleman) in die Brüche und er verliert beinahe auch seine Anstellung in einer Imbissbude. Als sein Chef John Creese (Roger E. Mosley) seine wahre Identität herausfindet, animiert er ihn das Training wieder aufzunehmen und coacht ihn fortan. Er hat sich das Ziel gesteckt Eric Brogar im Jahr 1996 an die Olympischen Sommerspiele in Atlanta zu bringen. Sein ehemaliger Trainer und Förderer Heinrich Müller (David Soul) konnte ihm die Flucht aber nie verzeihen und spürt Eric nach dem Mauerfall in Amerika auf und versucht ihn auszuschalten. Gemeinsam mit einigen Nazis plant er ausserdem einen Anschlag, beides kann aber von Eric verhindert werden.

Eine Mischung aus Sport- und Actionfilm. Das Schicksal von diversen Nebendarstellern bleibt irgendwie offen und neben einigen anderen Logikfehlern fand ich die Zusammenarbeit von Heinrich Müller aus der DDR mit den Nazis auch nicht ganz nachvollziehbar. Sieht man über solche Mängel grosszügig hinweg, ist der Film aber eigentlich recht Ok und unterhaltsam. Die Produktion ist aber sicherlich nicht mehr zeitgemäss und daher dürfte der Film primär Liebhaber von 90er Jahren Filmen zusagen.

Note: 5 / 10

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