"Loving Vincent" ist der erste Animationsfilm, der vollständig aus Ölgemälden besteht. Jedes der 65.000 Filmbilder ist handgemalt.
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Ein Jahr nach dem Tod des Malers Vincent Van Goghs taucht dessen letzter Brief an seinen Bruder Theo auf. Der Sohn des Postmeisters Armand Roulin soll diesen persönlich übergeben. Da Theo jedoch auch schon verstorben ist und seine Familie unauffindbar ist, reist er nach Auvers-sur-Oise. An dem Ort, an dem der exzentrische Maler seine letzten Tage verbrachte, versucht er mehr über Vincent und über die Ungereimtheiten zu seinem Tod herauszufinden. Hat sich Vincent wirklich selbst getötet?
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Inspiriert von van Goghs Gemälden und Briefen erwacht das Werk des Malers in diesem einzigartigen Film zum Leben. Der zuerst als Realfilm vor der Greenscreen gedrehte Film wurde in komplette Ölgemälde umgewandelt und das Ergebnis ist atemberaubend.
Die Story ist ein klassischer, ruhiger Krimi voller Nachforschungen und Unterhaltungen, an dessen Ende die Wahrheit im Verborgenen bleibt und uns zum Nachdenken anregt.
Der Film ist optisch ein Animationsfilm wie kein anderer. Die Umsetzung gleicht einem lebendig gewordenen Gemälde und lässt mich begeistert und fasziniert zurück. Das ist ein Meisterwerk der Animationskunst!
9/10 Punkten