Review

James Cameron hat sich den zweiten Teil der Alien Saga ans Herz genommen und hat ein wahres Meisterwerk vollbracht, dass sich vom ersten Teil in allen Punkten unterscheidet.

Story:
57 Jahre nach der ersten Begegnung der Menschheit mit dem Alien wird Lieutenant Ellen Ripley als einzige Überlebende aus ihrem Raumschiff gerettet. Später erfährt sie, dass auf dem Planeten LV-426, von dem das Alien kam, eine Siedlung gegründet wurde, mit ca. 70 Familien.
Ripley warnt vor den Aliens, doch ihr wird keine Beachtung geschenkt. Erst als der Kontakt mit LV-426 abbricht wird gehandelt. Eine Truppe Marines, bis an die Zähne bewaffnet, werden mit Ripley auf den Planeten geschickt. Doch als die dort ankommen ist in der Siedlung niemand zu sehen. Langsam durchsuchen sie den ganzen Komplex und müssen feststellen, dass sie es nicht nur mit einem Alien zu tun haben, sondern mit tausenden.

James Cameron war auch schon vor seinen Erfolgen in den 90er Jahren ein genialer Action Regisseur. Das hat er mit Terminator und auch Aliens bewiesen. Genau wie Terminator ist Aliens ein harter, spannender Film, der mit krachiger und toll inszenierter Actionszenen. Und auch wie in Terminator ist wieder eine Frau die Hauptperson. Wie auch schon im ersten Teil spielt hier wieder Sigourney Weaver die Hauptrolle.

Die ganze Umgebung in dem Film ist schön düster gehalten und liebevoll designt. So aufregend gefilmt ist das Ganze und so gut unterstützt von sehr spannender Musik, dass man sehr schnell in den Bann des Filmes gezogen wird und die ganze Action am eigenen Leib miterlebt.
Somit bietet der Film eine hervorragende Atmosphäre. Nicht zuletzt wird diese auch von den Soldaten unterstützt. Hier laufen diese mit unzähligen Waffen umher, haben immer mal ein coolen Spruch auf den Lippen und machen sich auch mal gegenseitig runter. Hier ist sogar ein klein bißchen Humor drin, der dem Film auch ganz gut tut. Somit erlebt man auch ein wenig Abwechslung.

Sigourney Weaver übernahm ein weiteres Mal die Rolle der Ellen Ripley, die sie, genau schon wie im ersten Teil, sehr gut spielt. Einmal hervorragend einfühlsam und ein anderes Mal skrupellos entschlossen spielend verleiht sie ihrem Charakter sehr viel Sympathie und auch viel Glaubwürdigkeit. Und so zittert und bangt man mit Ripley, wenn die den Kampf gegen die Aliens aufgenommen hat und versucht Newt zu befreien.
Auch gut gefallen hat mir Michael Biehn als Hicks. Diese Rolle passt wirklich perfekt zu ihm und hier zeigt er auch Ausstrahlung. Als Kämpfer und Anführer der Truppe (jedenfalls im zweiten Teil des Filmes) kommt er richtig gut rüber. Schade, dass er in das B-Movie Milieu abgerutscht ist, denn hier beweist er, dass er ein guter Schauspieler ist.
Alle anderen Darsteller leisten auch sehr gute Arbeit. Vor allem Lance Hendriksen als Bishop, Bill Paxton als Hudson und Carrie Henn als die kleine Newt.

Fazit:
Aliens bietet knapp 150 min perfekte Spannung, kombiniert mit tollen Darstellern, prima Action und guten Effekten und ist damit eindeutig der beste Teil der Reihe.

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