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An diesem Sequel zu dem legendären "Alien" darf sich kein geringerer als Regisseur James Cameron versuchen. Nachdem sich Officer Ripley am Ende des ersten Teils in den Raumgleiter retten konnte, wird sie hier nun 57 Jahre später aus ihrem Tiefschlaf geweckt, als eine Raumstation ihr Schiff aufgabelt. Ihre Story vom Killeralien will ihr zunächst keiner abnehmen, doch als der Funkkontakt zu der mittlerweile errichteten Kolonie auf besagtem Planeten abbricht, wird sie als Beraterin hinzugezogen. Zusammen mit ein paar Marines fliegt sie zum unheilvollen Zielort, um dort zwar keine Siedler, natürlich aber Aliens zu finden. Als augenscheinlichstes Merkmal bedient sich James Cameron der Actionwelle der 80er Jahre. Aus nur einem Alien ist plötzlich eine ganze Schar entstanden, zugleich spielt sich sehr viel im Militärhabitus der Marines aus Hollywood ab. So sind diese strohdoof aber gute Kämpfer für die gute Sache, wer auf viel Geballer steht, den freut's. Das Geprotze mit der Quantität an Munition und Monstern geht zu Lasten der Atmosphäre und der sorgfältigen, düsteren Sets aus Teil 1. Aliens, die man nur partiell sieht, wirken viel unheimlicher und bedrohlicher, als das hier zu viel gezeigte. Weniger wäre hier mehr.

Fazit: Marines rotten eine Armee von Aliens aus. Actionreiches Sequel ohne viele innovative Erweiterungen. 7/10 Punkten

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