Inhaltsangabe

von PierrotLeFou

Ein Landstrich in Estland, scheinbar irgendwann ...

... im 19. Jahrhundert. Die Einheimischen bauen aus Tierknochen, Hölzern und Haushaltsgegenständen dienstbare Helfer, welche mit einer Seele erfüllt werden müssen, die man nachts am Kreuzweg dem Leibhaftigen abhandeln muss. Diese Wesen, Kratts genannt, wollen ständig beschäftigt werden – und gehen ihren Dienstherren sonst an die Gurgel.
In dieser sonderbaren Gegend, in der einmal jährlich auch die Verstorbenen zurückkehren und in der blasphemischer Aberglauben kursiert, wächst Liina auf, die den etwa gleichaltrigen Hans begehrt. Doch als dieser nach einer Messe Luise, die Tochter eines deutschen Barons, kennenlernt, hat er nur noch Augen für ebendiese. Da Luise als Somnambulin nachts über die Dachzinnen wandelt, gerät ihr Leben ohnehin beständig in arge Bedrängnis. Als Liina die alte Dorfhexe zwecks Liebeszauber kontaktiert, empfiehlt diese auch noch die Tötung Luises...
Auch Hans sucht Hilfe, wendet sich allerdings des nachts am Kreuzweg an den Leibhaftigen.
Zudem wird die ganze, recht egoistische Gemeinschaft – die seit jeher einem versunkenen Schatz nachjagt – auch noch von der personifizierten Pest heimgesucht. Bloß der von einer habgierigen Dienstmagd per Schadenszauber in die Verblödung getriebene Pastor des Ortes erkennt in einem lichten Moment die hoffnungslose Lage aller...

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