Alle Kurzkommentare


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Ein Typ verstümmelt sich aus fadenscheinigen Gründen selbst. Die Gore-Effekte sind ganz ok und das einzige, was nicht total peinlich ist.

Das Voice-Over des Protagonisten ist jedenfalls selten dämliches Geschwafel.
Um auf 60 Minuten zu kommen bewegt sich der Hauptdarsteller auffallend langsam was zusätzlich nervt.
Nur die Tatsache, dass vergleichbare Filme wie Womans Flesh: My Red Guts (1999) und Suicide Dolls (1999) noch viel langweiliger und dümmer sind bewahrt diese Grütze vor dem Punkteminimum.
Der Bezug zur Guinea Pig-Reihe ist auch weit hergeholt und ich finde, dass es der schlechteste Teil der Reihe ist. Danach folgt der unsäglich miese Song of Solomon, dann der öde und stumpfsinnige Bouquet of Guts and Gore, wohingegen Bloodshock der interessanteste Teil ist.

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Warm heißt es überhaupt noch "American Guinea Pig", wenn das Ganze doch in Italien und Ungarn gefilmt wurde? Jedenfalls ist die exzessive Selbstverstümmelungsorgie extrem eintönig und für das geübte Auge des Splatterfans tricktechnisch leicht zu durchschauen. Von der Shock Value her ist sie trotz ausgiebiger Ströme von Blut von den alten japanischen Ausgaben von Guinea Pig, die in den 80ern als x-te dunkle und unscharfe Kopie auf Videotape sogar für Snuff gehalten wurden, weit entfernt. Rausgerissene Fußnägel und eine Selbstkastration haben, selbst wenn sie gut gemacht sind, heute einfach nicht mehr die gleiche Wirkung wie einst, als das Publikum noch viel weniger gewohnt und im Bezug auf Filmtricks noch viel schlechter aufgeklärt war. Dass die Angelegenheit außerdem unbedingt eine Verbindung zu aktuellen politischen Ereignissen herstellen will, ist völlig daneben und aufgesetzt.

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